Dr. Guido Fuchs

Dr. Guido Fuchs (* 1953) ist kath. Theologe und war bis 2019 als apl. Professor am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Würzburg tätig.In seinem “Institut für Liturgie- und Alltagskultur“ (www.liturgieundalltag.de) befasst er sich mit Fragen der Gottesdienstkultur und liturgisch geprägten Alltagsphänomenen (zuletzt im Buch “Kleine Geschichte des schlechten Benehmens in der Kirche”, 2021). Da das Essen und Trinken vielfach religiös geprägt war und teilweise noch ist, widmen sich mehrere Bücher und Aufsätze auch diesem besonderen Tun und seinen Zusammenhängen. Aber auch zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen. Der Bestand der Fachbibliothek Kulinaristik & Religion am Institut ist im Internet einsehbar.
Seit 2011 ist Guido Fuchs Mitglied des Kulinaristik-Forums (zuvor in der DeutschenAkademie für Kulinaristik). 2016 erhielt er den Wissenschaftspreis des Kulinaristik-Forums.
Publikationen zur Kulinaristik:
 
Mahlkultur. Tischgebet und Tischritual (Reihe Liturgie & Alltag), Regensburg 1998.
Gott und Gaumen. Eine kleine Theologie des Essens und Trinkens, München 2010.
Gastlichkeit. Ihre Theologie, Spiritualität und Praxis im Gottesdienst (Reihe Liturgie & Alltag), Regensburg 2012.
Ma(h)l anders. Essen und Trinken in Gottesdienst und Kirchenraum (Reihe: Liturgie & Alltag), Regensburg 2014.
In der Bahnhofsgaststätte. Ein literarisches Menü in 12 Gängen (Hg.), Hildesheim 2018.

Jahrbuch für Kulinaristik 5 Vorschau

Der Tisch der Armen. Sozio-ökonomische Schwäche im kulinaristischen Blick von Eliten Dieser Band soll den gesellschaftlichen Diskurs bezüglich der Ernährungsgewohnheiten von Unterschichten und Randgruppen beleuchten. Im Zentrum steht dabei das Streben nach sozialer Distinktion, das seit jeher auch mittels kulinaristischer Aspekte des Soziallebens betrieben wird. Dieses Verhalten ist zunächst auf die Standesgenossen gemünzt, doch die […]

Zum Jahrbuch für Kulinaristik 4 (2021)

Als ›soziales Totalphänomen‹ (Marcel Mauss) kann der Bereich der Ernährung im umfassenden Sinn Gegenstand jeder wissenschaftlichen Disziplin und ihres jeweiligen lebenspraktischen Bezugsfeldes sein. Das 4. Jahrbuch Kulinaristik 2021 macht Ernst mit diesem Ansatz und bietet eine Reihe von Beiträgen, die aus je fachwissenschaftlicher Perspektive nach dem Gewinn fragen, den eine bestimmte Disziplin aus der systematischen […]

Drittes Jahrbuch für Kulinaristik erscheint

Der 3. Band des Jahrbuch für Kulinaristik wird im Auftrag des Herausgebergremiums von der Kultuwissenschaftlerin Prof. Dr. Maren Möhring (Universität Leipzig) und der Ökotrophologin und Dekanin Prof.Dr. Jana Rückert-John (Hochschule Fulda) betreut. Der Band thematisiert zwei Problemfelder: Zum einen geht es um die Geschichte des Fleischkonsums (Was wurde dem Fleisch wann aus ernährungswissenschaftlicher Sicht zu- oder abgesprochen? Welche moralischen Fragen entzündeten sich am Fleischkonsum?) und zum anderen um Fragen von Essen & Migration (Vor welchen auch kulinarischen Herausforderungen steht unsere derzeitige postmigrantische Gesellschaft? Welche Rolle spielt Essen für die individuelle wie soziale Identität angesichts von Fluchterfahrungen?). Verschiedene Berichte schließen den Band ab.

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Prof. Dr. Peter Kupfer (Univeristät Mainz)

Geb. 1946 in München. Studium der Sinologie, Malaiologie und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Bonn. Diplome für Indonesisch (1972) und modernes Chinesisch (1974). 1979 Promotion und 1990 Habilitation in Sinologie. 1980-2012 Lehrtätigkeit am Arbeitsbereich Chinesische Sprache und Kultur des Fachbereiches Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim, ab 1998 Professor und bis 2012 Leiter des Arbeitsbereiches. 2001-2003 Dekan des FTSK. Forschungsarbeiten, Projekte und Tagungen zur Linguistik und Didaktik des Chinesischen sowie zu Kultur und Gesellschaft des modernen China. 1984-2009 Herausgeber der Zeitschrift CHUN (Chinesischunterricht). 1991-2011 Mitherausgeber der Schriftenreihe SinoLinguistica. Seit 1981 jährliche Lehr‑, Forschungs-, Konferenz- und Vortragsreisen und -aufenthalte in China, Singapur, Japan und Zentralasien. Bis 2008 1. bzw. 2. Vorsitzender des Fachverbandes Chinesisch e.V. und Vizepräsident der International Society for Chinese Language Teaching. Seit 1983 (Mit-) Organisation von rund 30 regionalen, nationalen und internationalen Tagungen zur chinesischen Sprache und Kultur (neuere Schwerpunkte: Judentum in China, Weinkultur Chinas, Kultur der Seidenstraße). 2000 Verleihung des ersten Freundschaftspreises für Sprache und Kultur der VR China in Peking. 2012 Verleihung des Friedhelm-Denninghaus-Preises des Fachverbandes Chinesisch für besondere Leistungen und  Verdienste in der Förderung des Chinesischunterrichts im deutschsprachigen Raum. Mehrere Honorar- und Gastprofessuren und Beraterfunktionen an Universitäten der VR China und Hongkongs. Sonstige internationale Aktivitäten und Projekte in den Bereichen Chinesisch als Fremdsprache, Sinolinguistik, Gesellschaft und Kultur Chinas und eurasische Weinkultur. 2008, 2012 und 2014 mehrmonatige Forschungsreisen an den zentralasiatischen, chinesischen und iranischen Seidenstraßen.

 

Hans-Jürgen Goebelbecker (KIT-Bibliothek Karlsruhe)

– von Hause aus Mineraloge und Festkörperphysiker

– heute stv. Direktor der Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Beruflich und kulturell blicke ich immer wieder gerne über den Tellerand. Vor über 10 Jahren traf ich dabei einmal zufällig Prof. Wierlacher. Prompt ließ er mich auch über den kulinaristischen Tellerrand (!) blicken: Ich wurde Gründungsmitglied des Kulinaristik-Forums und in den Anfangsjahren dessen Webmaster. Bis heute bin ich dem Forum – auch im Vorstand – verbunden, und hoffe nach Jahren großer anderweitiger Aufgaben, mich in Zukunft wieder mehr der Forumsarbeit widmen zu können.

Prof. Dr. Burckhard Dücker (Universität Heidelberg)

Burckhard Dücker, studierte Germanistik und Romanistik, 1978 Promotion (Theorie und Praxis des Engagements), 1999 Habilitation (Erlösung und Massenwahn. Zur literarischen Mythologie des Sezessionismus im 20. Jahrhundert), lehrt als außerplanmäßiger Professor am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg, Gastdozent ›Maître de Conférences‹ an der Universität Montpellier, Gastdozentur an der Universität Nanjing, Mitarbeit im SFB ›Ritualdynamik‹ an der Universität Heidelberg, Mitglied im Vorstand des Kondylis-Instituts für Kulturanalyse und Alterationsforschung, wissenschaftliche Schwerpunkte mit zahlreichen Veröffentlichungen in den Bereichen Ritualwissenschaft, Literaturpreise, Essen in der Literatur, kulturwissenschaftlich fundierte Geschichte der deutschen Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, (Mit-)Herausgeber wissenschaftlicher Veröffentlichungen.