Deutsch-chinesische Kooperation
Ein besonderer Arbeitschwerpunkt des Kulinaristik-Forums ist die
Kooperation mit chinesischen Wissenschaftlern verschiedener Fächer.
Diese Zusammenarbeit wird von deutscher Seite vornehmlich von zwei
Forumsmitgliedern getragen, die zwei spiegelbildliche Konzepte einer
Fremdkulturwissenschaft vertreten:
- Prof. Dr. Peter Kupfer befasst sich in Deutschland aus
sinologischer Sicht mit China. Er hat im Oktober 2007 ein
Internationales und Interdisciplinary Symposium zum Thema "Cultural
Studies of Wine in China and Germany" durchgeführt, dessen
Ergebnisse in Lauf des Jahres 2009 in der Reihe
Wissenschaftsforum Kulinaristik veröffentlicht wurden. Mehrere
Mitwirkenden an dieser vergleichenden Weinkultur-Forschung haben ihr
Interesse angemeldet, verstärkt auf dem Feld der Kulinaristik
zusammenzuarbeiten.
- Prof. Dr. Alois Wierlacher hat in den vergangenen Jahren
mit auslandsphilologischem Blickwinkel eine interkulturelle
Germanistik als gegenwartsbezogene Kulturwissenschaft entwickelt
und, gefördert vom Freistaat Bayern, am Aufbau eines chinaweiten
Arbeitskreises für interkulturelle Germanistik mitgewirkt; im
Jahre 2008 ist Band 1 der neuen wissenschaftlichen Reihe dieses
Arbeitskreises unter dem Reihentitel Deutsch-Chinesisches Forum
interkultureller Bildung bei iudicium in München
erschienen. Mehrere chinesische Mitglieder dieses Arbeitskreises
haben ebenfalls Interesse an ihrer Mitwirkung in der Kulinaristik
zum Ausdruck gebracht und angeboten, zur ersten allgemeinen
Information auch des Deutschen nicht mächtiger Kollegen von
Nachbarfächern die Website des Kulinaristik-Forums ins Chinesische
zu übertragen.
In Kooperation mit dem German Departments der Fudan Universität
in Shanghai (Prof. Wei, Yuqing) und dem German Department
der Zweiten Fremdsprachenhochschule in Beijing (Prof. Zhu,
Xiaoxue) ist die chinesischsprachige Version aufgebaut worden.
Übersetzer sind Herr Dr. Liu, Wei und Herr Shen,
Chong (Shanghai)
Die chinesischsprachige Version von kulinaristik.net ist seit
19.03.2009 online und wird sukzessive ausgebaut. So wird international eine
Informationsmöglichkeit angeboten, die allen Beteiligten zu großen
Hoffnungen Anlass gibt.
19.11.2011
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